Bauern zur Zeit Barbarossas mussten ihre hart erarbeitete Ernte an ihre Lehnsherren abgeben. Um diesem Schicksal zu entkommen, konnten sie sich für ein Jahr in ein Schlupfloch verkriechen. Wenn sie es schafften, dieses Jahr unbemerkt in der Stadt zu leben, konnten ihre Herren nicht mehr von ihnen verlangen, dass sie an ihre Dienste zurückkehrten. Daher der noch heute bekannte Spruch „Stadtluft macht frei“.
Frauen war es im Mittelalter verboten, Wein zu stampfen. Ganz einfacher Grund: Damals gab es noch keine Hygieneartikel für die Monatsblutung und man nutzte einfache Textilstoffe. Wer sich diese nicht leisten konnte … nun ja, den Rest kann man sich denken.
Im Mittelalter aßen die Bauern sehr scharf. Sie wollten so unangenehmen Beigeschmack überdecken. Denn Fleisch oder ähnliche Nahrungsmittel konnten nicht wie heutzutage einfach im Kühlschrank aufbewahrt werden, sondern wurden in Salz oder Essig eingelegt.
Im Mittelalter entstand aus der Mittelburg ein Steinbruch. Die Steine wurden für die Mühlsteinherstellung genutzt.
Schau doch mal zum Denkmalturm zurück. Kannst du lesen, was die Inschrift besagt? – Wir helfen dir gern! Siehe das Drohnenvideo an, falls du es noch nicht getan hast.